1 Zwiebel 2 vorgegarte Rote Rüben (gibt´s zum Beispiel an der Salat-im-Sackerl-Theke von BiIlla Plus) 50g Butter oder vegane Alternative 200g Risottoreis 100 ml Weißwein 100ml Rote Rübe Saft (optional) 750 ml Gemüsesuppe 100g geriebener Parmesan oder Veggie-Alternative 200g Cottage Cheese
Zubereitung
Zwiebel würfeln. Rote Rüben in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden. In der Hälfte der Butter Zwiebel anschwitzen. Reis dazugeben kurz mit anschwitzen, mit Weißwein ablöschen.
Sobald der Wein verdampft/aufgenommen ist, mit Schöpfer Suppe aufgießen, wieder rühren so lange bis der Reis die Suppe aufgenommen hat. Risotto halt… Mit dem letzten Schöpfer Suppe die Roten Rüben einrühren (ev. auch den Rote Rübe Saft) und ein paar Minuten verkochen lassen.
Zum Schluss restliche Butter und Parmesan unterrühren.
Kohlsprossen halbieren, Strunk herausschneiden und Blättchen einzeln ablösen bis zum Herz. Waschen, 1 Minute in kochendem Salzwasser blanchieren. (Wer auf die knackig grüne Farbe wert legt, sollte eine Prise Natron ins Kochwasser geben. Das erhält sie.)
Speck würfeln, in einer Pfanne anbraten und das Fett auslassen.
Maroni würfeln – ev. auch anbraten (mache ich nicht immer)- in einem tiefen Teller zusammen mit Kohlsprossen und Speck, salzen, pfeffern, gut umrühren: Fertig!
Bisschen aufwendig, vor allem, wenn frischer Grünkohl verwendet wird, lohnt sich aber jedenfalls.
Zutaten
300 g Grünkohl (frisch oder TK, wobei ich ihn TK noch nirgends bei uns gefunden habe. Frisch gib es ihn manchmal bei Denns oder saisonal bei gurkerl.at) 1 Zwiebel 300-500 g (vegetarisches) Faschiertes 2 EL Tomatenmark 2 EL Butter 2 EL (glutenfreies) Mehl ¼ Liter Milch ¼ Liter Gemüsebrühe 2 Eigelb 500 g Kartoffeln 100 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler oder jeder andere würzige Käse) Paprikapulver Muskat Oregano
Zubereitung
Die Strünke und dicken Blattrippen vom Grünkohl raussschneiden. Blätter waschen, in kochendem Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren, abseihen und gut abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und kochen, jedoch nicht ganz gar werden lassen.
Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl glasig werden lassen. Das Faschierte hinzufügen und kräftig anbraten. Mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Oregano würzig abschmecken.
Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl darin hell anschwitzen. Mit Milch und Brühe aufgießen und unter Rühren kräftig durchkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Feuer nehmen und das Eigelb unterziehen.
Den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Eine Lage in eine gefettete Auflaufform legen. Faschiertes, Grünkohl und die Hälfte der Béchamelsauce darauf schichten, dann noch jeweils den Rest von Kartoffeln, Faschiertem und Grünkohl, die oberste Lage sollte Grünkohl sein.
Mit dem Käse bestreuen. 40 – 45 Minuten backen bis die Kruste schön braun ist.
Diese Udon Suppe mit Tee-Eiern von Starkoch Paul Ivic müsst ihr probieren. Die ist so herrlich aromatisch, der werde ich auch im Sommer nicht widerstehen können…
Zutaten für 4 Portionen
4 Eier 500ml Grüntee (kann man sich auch sparen, ist aber ein tolles Geschmackserlebnis!) 150g Pilze gemischt 1 rote Zwiebel 2 Stängel Zitronengras 4 EL Sesamöl 4 Kardamomkapseln 2 Sternanis 1 TL Pfefferkörner 1 EL (helle) Misopaste (gibt´s im Asialaden) 1,5 l Gemüsefond (im Originalrezept steht 1l, aber ich esse gern am nächsten Tag auch noch davon, ist dann noch intensiver) 4 EL leichte Sojasauce 150 g Chinakohl 2 Pak Choi (gibt´s neuerdings auch beim Billa) 4 dünne Scheiben Ingwer 200 g Udon Nudeln (ich nehme gerne Konjak-Nudeln, die eignen sich super und haben fast gar keine Kalorien) 1 Handvoll frischer Korianderblätter 1 Handvoll Sojasprossen
Zubereitung
Für die Tee-Eier, die Eier 7 Minuten sprudelnd kochen. Sofort kalt abschrecken und in der Schale im lauwarmen Tee mindestens 4 h, besser noch über Nacht, einlegen.
Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Zitronengras in Ringerl schneiden und im Mörser zerquetschen.
Sesamöl in einem halbwegs großen Topf erhitzen, Pilze, Zwiebel anbraten. Kardamom, Sternanis, Pfeffer hinzugeben und bei niedriger Hitze dünsten, bis die Gewürze zu duften beginnen. Zitronengras (ich geb das immer in ein Teesieb, weil ich die Futzeln in der Suppe nicht mag) und Miso unterrühren. Gemüsefond und Sojasauce angießen und aufkochen. Suppe bei geinger Hitze ca. 20 Minuten einkochen.
Chinakohl und Pak Choi halbieren, beides gemeinsam mit dem Ingwer in die Suppe geben und 5 Minuten köcheln lassen.
Udon-Nudeln lt. Anleitung garen und mit den geschälten, halbierten Tee-Eiern in die Suppenteller geben und servieren.
Quelle: Paul Ivic, Vegetarische Winterküche, Brandstätter Verlag
Pesto wahlweise mit Pinienkernen, Walnüssen oder Cashews
Zutaten
ca. 200g Bärlauch 150ml Olivenöl 60 g Nüsse (z.B. Pinienkerne, Walnüsse oder Cashew) 60g Parmesan oder Grana 1 TL Salz
Zubereitung
Bärlauch waschen und am besten in einer Salatschleuder halbwegs trocken schleudern. Mit zerkleinertem Käse, Öl, Salz und Nüssen in einen Blender (Standmixer) geben und pürieren. In verschließbare Gläschen abfüllen und z.B. für Bärlauch-Nockerl verwenden oder Bärlauchspaghetti oder Eierspeise mit Pesto. Im Kühlschrank hält es sich verschlossen 4-5 Monate. Wichtig ist, dass obenauf immer eine Schicht Öl ist.
Voll gut. Meine Lieblingsvariante ist übrigens die mit Cashew. Schmeckt am „molligsten“.
Für den Teig 400g Schär Mehlmix B – Brotmix 1 TL Xanthan 4 Eier ca. 200 ml Milch 250 ml Bärlauchpesto
Speck 5 Eier
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Milch mit Eiern verrühren, dann langsam mit den Knethaken in Mehl/Xanthan einrühren. Anschließend fertiges Pesto einrühren. Es soll ein zäher Teig entstehen, der sich wirklich „zieht“.
Großen Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen. Teig mit Nockerlsieb portionsweise ins kochende Wasser „schaben“. Nach 1-2 Minuten steigen die fertigen Nockerl auf. Abschöpfen und abtropfen lassen.
Wenn alle Nockerl gekocht sind, nach Belieben Speck in einer großen Pfanne knusprig rösten, Nockerl dazugeben. Eier versprudeln, drübergießen und stocken lassen. Salzen, ev. Pfeffern, mit grünem Salat servieren.
Diesmal lohnt sich die Mühe eines eigenen Beitrages nicht: Foodtastic hat das viel schönere Foto und das Rezept erfunden! Schmeckt viel besser als meines. Hier geht´s zum besseren: ==> http://www.foodtastic.at/2014/11/19/rotkraut-quiche-fur-100-leute/#recipe
1kg reife Kriecherl (Ringlotten, Mirabellen oder auch Reineclaude) Ich lass die Kerne drin. Bei uns sind alle erwachsen und können die Kerne ausspucken. 100g Zucker 125 ml Weißwein 2-3 EL Zitronensaft 250 ml Wasser 1 Zimtstange 1 Päckchen Vanillezucker 150g Gelierzucker 1:1
Zubereitung
100g Zucker in einem Kochtopf unter ständigem Rühren goldbraun karamellisieren lassen.
Den Topf zur Seite ziehen, den Weißwein dazuleeren (vorsicht: zischt!), wieder auf die Herdplatte zurückstellen und das Karamell wieder loskochen. (Das geht wirklich, Geduld!)
Das Wasser zugeben, Zimtstange, Zitronensaft zugeben. Das Ganze nochmal sprudelnd aufkochen, danach den Zuckerssirup noch 10 Minuten kochen lassen.
Zimstange herausfischen, Vanillezucker einrühren und Sirup ein bisschen auskühlen lassen. Gelierzucker einrühren, die Mirabellen in den Kochtopf geben. Sie sollten mit Zuckersirup bedeckt sein, wenn nicht, Wasser zugeben. Aufkochen und je nach Reifegrad der Kriecherl max. 1,5 Minuten kochen lassen.
In die ausgekochten Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen.
Schmeckt ausgezeichnet zu Porridge, Milchreis, Topfenschmarren, etc.
Hübsch sieht er ja aus, schmeckt auch super, aber bei der Zubereitung ist noch Luft nach oben!
Zutaten
2 kg Ribisel (Johannisbeeren) 1 kg Zucker 600 ml Wasser 20g Zitronensäure
Zubereitung
Richtig ist: Die Beeren abrebeln, zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer zerquetschen und einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach einmal aufkochen lassen und durch ein Sieb gießen, gut abtropfen lassen aber nicht ausdrücken.
Den Saft durch ein feines Sieb (z.B. Windel oder Hangerl) in einen Messbecher gießen und mit Wasser auf 1,8 Liter ergänzen. Zurück in den Topf gießen, Zucker und Zitronensäure zugeben und unter Rühren aufkochen lassen 1 Minute sprudelnd kochen.
In sterilisierte Flaschen abfüllen. Kühl und dunkel lagern.
Kettensägenmassacker
Ich hab das Rezept nicht so genau gelesen und hab den Zucker und die Zitronensäure gleich mitgekocht. Dadurch ist der Saft eingedickt und ließ sich am nächsten Tag nur sehr schwer durchs Küchentuch seihen. Da ich es eilig hatte, gab ich – im wahrsten Sinne des Wortes – Stoff: Ich presste das Küchentuch durch Drehung aus. Dabei hab ich leider das kleine Loch übersehen. Durch den Druck spritze der rote Saft wie aus einer Spritzpistole! Mir aufs weiße (sic!) Hemd, quer durch die Küche (auch weiß) bis hin zum Fenster! Es sah wirklich aus wie im Horrorfilm – und es pickte auch horrormäßig!
Merke: Zucker erst NACH dem Seihen zufügen! KEIN weißes Hemd bei der Zubereitung tragen!
4 bio-Hühnerbrustfilets (oder Pute) à 140g 2 EL Butter 2 süßsaure Äpfel 60g Mandeln 4 EL Honig 80 ml Hühnerfond 2 EL Zitronensaft
Zubereitung
Filets waschen, trocken tupfen mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. In einer großen Pfanne auf beiden Seiten in der Butter kräftig anbraten. Zwischendurch Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit den Mandeln zum Huhn geben. Den Honig drüberträufeln und leicht karamellisieren lassen. Etwas Fond angießen und unter gelegentlichem Schwenken etwa 5 Minuten fertig garen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.
Quelle: Woman
Tipp!
Ich habe dazu Rotkraut gemacht (also TK-Rotkraut aufgetaut und mit 2 EL Preiselbeeren verfeinert). Vollkornreis war noch vom Vortag da. Kürbispurée passt sicher auch gut dazu! (Hokkaido gut waschen, nicht schälen!, entkernen in ca. 1x1cm große Würfeln in ein bisserl Butter dämpfen. Dauert ca. 20 Minuten. Dann passieren. Ich finde, das braucht gar kein zusätzliches Gewürz.)