Schnelle selbstgemachte Falafel für 3-4 P.

Schnelle selbstgemachte Falafel für 3-4 P.

Ideal für die Heißluftfritteuse

Foto: Ludovic Avice_unsplash

Zutaten

2 Dosen (vorgegarte) Kichererbsen
1 große Zwiebel
2 EL Mehl
1 Bund Petersilie gehackt
3 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Zimt
2 EL Olivenöl

Zubereitung

Kichererbsen durch ein Sieb abgießen und gut abspülen. Zwiebel und Knoblauch schälen und vierteln.

Alle Zutaten in einen Multizerkleinerer geben aber nur so lange mixen, dass es kein Gatsch wird.

Aus der Masse ca. 15 Falafel formen. Mit Öl bestreichen und bei 200 Grad 2 x 10 Minuten in die Heißluftfritteuse oder im heißen Öl herausbacken.

Ich habe dazu eine Yoghurtsauce aus Yoghurt, Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und Petersilie gemacht und mit weiteren gekauften Dips (Baba Ganoush, Humus) und grünem Salat serviert.

Quelle: Frisch gekocht

So sieht übrigens die Kichererbsenpflanze aus. Bild: Wikipedia, H. Zell

Rote Rüben Risotto (4 P.) – Für mehr Farbe im grauen Winter!

Rote Rüben Risotto (4 P.) – Für mehr Farbe im grauen Winter!

Foto: Natalya Fogarty_unsplash

Zutaten

1 Zwiebel
2 vorgegarte Rote Rüben (gibt´s zum Beispiel an der Salat-im-Sackerl-Theke von BiIlla Plus)
50g Butter oder vegane Alternative
200g Risottoreis
100 ml Weißwein
100ml Rote Rübe Saft (optional)
750 ml Gemüsesuppe
100g geriebener Parmesan oder Veggie-Alternative
200g Cottage Cheese

Zubereitung

Zwiebel würfeln. Rote Rüben in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden. In der Hälfte der Butter Zwiebel anschwitzen. Reis dazugeben kurz mit anschwitzen, mit Weißwein ablöschen.

Sobald der Wein verdampft/aufgenommen ist, mit Schöpfer Suppe aufgießen, wieder rühren so lange bis der Reis die Suppe aufgenommen hat. Risotto halt… Mit dem letzten Schöpfer Suppe die Roten Rüben einrühren (ev. auch den Rote Rübe Saft) und ein paar Minuten verkochen lassen.

Zum Schluss restliche Butter und Parmesan unterrühren.

Mit einem großen Klecks Cottage Cheese servieren.

Quelle: Frisch gekocht

Kohlsprossen-Maroni-Salat mit Speck

Kohlsprossen-Maroni-Salat mit Speck

Ideal, wenn man von den Bitterstoffen der Kohlsprosssen profitieren will, ohne sie zu arg zu schmecken.

Zutaten (für 1 Person als Hauptspeise)

250g Kohlsprossen frisch (TK geht nicht)
50g durchzogener Speck
100g vorgegarte Maroni
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Kohlsprossen halbieren, Strunk herausschneiden und Blättchen einzeln ablösen bis zum Herz. Waschen, 1 Minute in kochendem Salzwasser blanchieren. (Wer auf die knackig grüne Farbe wert legt, sollte eine Prise Natron ins Kochwasser geben. Das erhält sie.)

Speck würfeln, in einer Pfanne anbraten und das Fett auslassen.

Maroni würfeln – ev. auch anbraten (mache ich nicht immer)- in einem tiefen Teller zusammen mit Kohlsprossen und Speck, salzen, pfeffern, gut umrühren: Fertig!

Quelle: Falstaff

Grünkohl Moussaka (4 P.) – wirklich gut!

Grünkohl Moussaka (4 P.) – wirklich gut!

Bisschen aufwendig, vor allem, wenn frischer Grünkohl verwendet wird, lohnt sich aber jedenfalls.

Zutaten

300 g Grünkohl (frisch oder TK, wobei ich ihn TK noch nirgends bei uns gefunden habe. Frisch gib es ihn manchmal bei Denns oder saisonal bei gurkerl.at)
1 Zwiebel
300-500 g (vegetarisches) Faschiertes
2 EL Tomatenmark
2 EL Butter
2 EL (glutenfreies) Mehl
¼ Liter Milch
¼ Liter Gemüsebrühe
2 Eigelb
500 g Kartoffeln
100 g geriebener Käse (z. B. Emmentaler oder jeder andere würzige Käse)
Paprikapulver
Muskat
Oregano

Zubereitung

Die Strünke und dicken Blattrippen vom Grünkohl raussschneiden. Blätter waschen, in kochendem Salzwasser 1-2 Minuten blanchieren, abseihen und gut abtropfen lassen. Die Kartoffeln schälen und kochen, jedoch nicht ganz gar werden lassen.

Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl glasig werden lassen. Das Faschierte hinzufügen und kräftig anbraten. Mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Oregano würzig abschmecken.

Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl darin hell anschwitzen. Mit Milch und Brühe aufgießen und unter Rühren kräftig durchkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Feuer nehmen und das Eigelb unterziehen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Eine Lage in eine gefettete Auflaufform legen. Faschiertes, Grünkohl und die Hälfte der Béchamelsauce darauf schichten, dann noch jeweils den Rest von Kartoffeln, Faschiertem und Grünkohl, die oberste Lage sollte Grünkohl sein.

Mit dem Käse bestreuen. 40 – 45 Minuten backen bis die Kruste schön braun ist.

Quelle: Chefkoch.de

Tarte aux Champignons

Tarte aux Champignons

Schnell, einfach und super lecker – glutenfreie Variante allerdings nicht schnell 🙁

unsplash by blackieshoot

Zutaten für 1 Tarte

1 fertiger Tarteteig (oder selbst einen machen)
50 g Speck gewürfelt
2 Schalotten oder 1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
600g verschiedene Schwammerl (ich habe je einen Tray Champignons, Kräuterseitlinge und Shiitake genommen)
250g Kochsahne
2 Eier
Petersilie
Pfeffer
Salz

Zubereitung

Speckwürfel auslassen, Zwiebel, Knoblauch darin anschwitzen, ev. noch ein bisschen Butterschmalz oder Olivenöl hinzufügen (nicht braun werden lassen), blättrig geschnittene Schwammerl dazugeben, alles gut durchrösten, abschließend großzügig Petersilie druntermischen.

Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Eier mit Sahne verquirln, Tarteteig in der Form leicht andrücken. Schwammerl gleichmäßig verteilen, Eiermilch drübergießen und für 30-40 Minuten backen.

Wenn fertig und die Gier nicht zu groß noch einige Minuten draußen ruhen lassen. Schmeckt heiß und kalt hervorragend!

Abgewandelt nach einem Rezept von Chefkoch.de

Ausgezeichnete vegetarische Bolognese

Ausgezeichnete vegetarische Bolognese

Schön „kernig“ und sämig und natürlich glutenfrei.

Nahaufnahme roher grüne Linsen
istockphoto by karissa

Zutaten für 4 Portionen

1 Knoblauchzehe
2 Zwiebeln
1 Dose grüne Linsen (400g Füllgewicht)
ein paar Ästchen frischer Thymian
Chiliflocken
2 TL Oregano
50 g Walnüsse
1 Dose geviertelte Tomaten
1 EL Tomatenmark
50 ml Rotwein
Balsamicoessig
1/2 TL Hefeextrakt
schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

Nüsse im Blitzhacker zerkleinern (aber nicht zu fein), Knoblauch, Zwiebel fein hacken. Linsen abgießen und abspülen. Thymian zupfen und beiseite stellen.

Olivenöl in einer Casserole erhitzen, Zwiebel und Knoblauch glasig anbraten, Walnüsse, Linsen, Tomatenmark und Tomaten, Chiliflocken, Oregano, Thymian, Balsamico, Hefeextrakt, Rotwein und 100ml Wasser zugeben. 15-20 Minuten köcheln lassen, immer wieder umrühren. Wenn die Sauce nicht mehr grau sondern schön dunkelrot geworden ist mit ein bisschen Nudelwasser verdünnen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. FERTIG!

Kleiner Schummler: Ich hab zum Schluss noch den Rest eines offenen Pestos (Ricotta & Noci) eingerührt. War das Tüpfelchen auf dem i!

Friulanische Polentapizza mit Mozzarella, Rucola und Prosciutto oder so…

Friulanische Polentapizza mit Mozzarella, Rucola und Prosciutto oder so…

Glutenfrei und potenziell vegetarisch und weil´s bei uns bereits die ersten Steinpilze gibt.

Bild: Laura Adai, unsplash

Zutaten für 4 Portionen

20g getrocknete Steinpilze
400ml Milch
2 EL Butter
1 Msp. Muskat
250g Polenta
125g Mozzarella
20g Parmesan
50g Prosciutto
1 Handvoll Rucola

Zubereitung

Steinpilze im Blitzhacker vermahlen. Milch, 400ml Wasser, Butter, Muskat, 1 TL Salz in einem Topf aufkochen, ein TL Suppenwürze hinzufügen. Polenta und Steinpilzmehl einrühren und bei niedrigster Hitze 25 Minuten quellen lassen, dabei immer wieder umrühren.

Backrohr auf 200g Ober-/Unterhitze vorheizen, Parmesan reiben und unter die Polenta heben. Ein Quicheform (ca. 28 cm Durchmesser) einölen. Polenta in die Form streichen, Mozzarella drauf verteilen, auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen bis der Mozzarella geschmolzen ist und leicht angebräunt ist.

Pizza mit Rucola und Prosciutto belegen und eventuell mit grünem Salat servieren.

Abgewandelt nach einem Originalrezept (dort wurde die Pizza mit Bresaola belegt) aus „Frisch gekocht“.

Neue Lieblings-Nudeln: Linguini mit Pistazien-Pesto, glutenfrei, vegetarisch

Neue Lieblings-Nudeln: Linguini mit Pistazien-Pesto, glutenfrei, vegetarisch

Das gibt´s diese TikTok-Star-Köchin, die Pasta-Queen. Ich kenne nur dieses eine Rezept aus Woman aber das ist nicht nur königinnenlich, sondern göttlich!

Zutaten für 4 Portionen

600g lange Nudeln (oder wieviel ihr pro Person halt gerne esst) wie z.B. Linguine (meine sind natürlich glutenfrei)
eine Handvoll frische Basilikumblätter
60 g frisch geriebener Pecorino
60 g frisch geriebener Parmigiano
30 g Pinienkerne
100g Pistazien, geschält, geräuchert, gesalzen
130g Olivenöl
 Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem großen Topf reichlich Wasser sprudelnd aufkochen lassen, dann kräftig salzen und Nudeln darin bissfest garen. In der Zwischenzeit in einer Küchenmaschine Basilikum, Knoblauch, Pecorino, Parmigiano, Pinienkerne, Pistazienkerne und Olivenöl zu einer glatten Paste mixen. Ein bisschen Nudelwasser aufheben!

Gegarte Nudeln mit 4 EL vom Kochwasser in die Schüssel mit Pesto geben und gut vermengen, bis jede Nudel vom grünen Pesto umhüllt ist. Nach Bedarf noch jeweils 1 EL Kochwasser zugeben, bis die Sauce fein sämig ist. Mit frischen Basilikumblättern garnieren und servieren.

Das schmeckt so irre gut (fast so gut wir meine Spaghetti Carbonara), dass ich geneigt bin, mir das entsprechende Buch zu kaufen…

Pasta Queen, 100 Rezepte und Geschichte, aus Italien
Nadia Caterina Munno, Katie Parla
288 Seiten, Christian Verlag
erhältlich z.B. bei Buchkontor um € 36,-
Kraut-Kartoffel Auflauf – viel besser als er aussieht zudem noch glutenfrei und potenziell vegetarisch

Kraut-Kartoffel Auflauf – viel besser als er aussieht zudem noch glutenfrei und potenziell vegetarisch

Zutaten für 4 Portionen

1 Krautkopf mit ca. 1 kg (ich habe Spitzkraut verwendet)
1 EL Butterschmalz
 1 EL Crème fraîche
 1 EL Currypulver
 100 ml Gemüsebrühe
 4 Stk. Kartoffeln (speckig)
 50 g gschmackigen Käse (gerieben)
 1 TL Kümmel (gemahlen oder im Ganzen)
 2 TL Majoran (getrocknet)
 200 ml Milch
Salz, Pfeffer

nach Belieben Speck oder Schinken, ich hab letztens ein Paar bio-Debreziner (gibt´s z.B. Bei Spar) reingeschnitten.

Zubereitung

Krautkopf putzen indem du die äußersten, schirchen Blätter entfernst, dann den Strunk rausschneidest und viertelst. Mit einem Krauthobel oder einem scharfen Messer Kraut in dünne Streifen schneiden. Butterschmalz – ich hab Ganslfett vom Martinigansl genommen – in einer großen Pfanne schmelzen und das Kraut anrösten. (Falls ihr Speck mitbraten wollt, diesen vorher knusprig braten und aus der Pfanne nehmen, erst dann Kraut anrösten.)

Bekommt das Kraut eine leichte Bräunung, mit Milch und Brühe ablöschen und Kümmel, Majoran und Currypulver dazugeben. Gut durchmischen und das Ganze für ca. 10 Minuten zugedeckt eingekochen. Dabei immer wieder umrühren und die Flüssigkeit kontrollieren – am Ende sollte sie jedoch fast vollständig verkocht sein.

Inzwischen die Kartoffeln schälen und der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Diese in Salzwasser bissfest garen und anschließend kalt abschrecken. Nun den Ofen auf 180°C Umlauft vorheizen und eine Auflaufform ausfetten. Das mit Salz und Pfeffer abgeschmeckte Kraut mit den Kartoffelscheiben abwechselnd einschichten. Mit mit einer Schicht aus geriebenem Käse bedecken und für eine halbe Stunde backen bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Abgewandelt nach einem Originalrezept aus Guteküche.at.

Haferflocken-Topfenbrot – glutenfrei, schmackhaft, kalorienarm und dennoch einfach gemacht

Haferflocken-Topfenbrot – glutenfrei, schmackhaft, kalorienarm und dennoch einfach gemacht

Zutaten

500g Magertopfen
250g grobe Haferflocken
250g feine Haferflocken
3 Eier
1 TL Salz
1 Pkg. Backpulver
1 kleiner Apfel, 1 kleine Karotte
Brotgewürz nach Belieben

Zubereitung

Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und mit dem Schneebesen sorgfältig verrühren.

Apfel und Karotte putzen und reiben. Mit dem Topfen in die Eiermasse rühren.

Haferflocken unterrühren bis ein zäher, schwerer Teig entsteht.

Backrohr auf 180Grad Umluft aufheizen.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen (meine ist 30 x 11 cm), Teig einfüllen, leicht andrücken.

Teig mindesten 15 Minuten ruhen lassen und dann für 45 Minuten backen.

Schmeckt mit süßem und salzigem Belag. Zur Aufbewahrung schlage ich es in ein Küchenhangerl. Da hält es sich bis zu 1 Woche.